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E-Mail-Selbstverteidigung

June 11, 2014
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Originally posted on murdelta:

Die Free Software Foundation hat kürzlich die Kampagne Email Self-Defense (also E-Mail-Selbstverteidigung) gestartet. Dazu gibt es eine Seite, die versucht möglichst einfach und in aller Kürze, das Einrichten von E-Mail-Verschlüsselung zu erklären.
Teil der Kampagne ist auch eine Infografik, die das alles auch noch mal komprimiert in der Theorie erklärt. Das Material steht natürlich unter einer freien Lizenz und weil es das irgendwie nur in englisch gibt, hab ich mir gedacht, ich übersetze das einfach mal ins Deutsche:

gnupg-infographic_de
(Zum Vergrößern aufs Bild klicken)

[Download: .png (Web) | .pdf (Druck) | .zip (.png + .pdf. + svg)]

Feedback ist willkommen!
Weiterverbreiten und Remixen ist ausdrücklich erwünscht!

View original

Überwachtes Netz: Sicherheit vs Privatsphäre?

February 19, 2014

Drüben bei netzpolitik.org wird jetzt das Buch “Überwachtes Netz. Edward Snowden und der größte Überwachungsskandal der Geschichte” in digitaler Form verschenkt. Rund 50 Autorinnen und Autoren aus aller Welt reflektieren in dem Sammelband die Folgen des NSA-Überwachungsskandals. Also ladet es herunter, kopiert es und teilt es in Euren Netzwerken! Das Buch gibt es als Zip-File mit den Formaten ePub und Kindle-AZW3 oder auch einfach als PDF. Ich hatte damals folgenden Beitrag zur Frage “Sicherheit vs. Privatsphäre” beigesteuert:

Die deutsche Regierung, die Geheimdienste, die Amerikaner, alle sind sich einig: Es muss eine Balance zwischen Privatsphäre und Sicherheit her. Manche sehen sie gar als dichotome Rivalen im Kampf gegen den Terrorismus oder behaupten, dies sei der zentrale Konflikt unseres Jahrhunderts.

Seit den ersten Leaks von Edward Snowden im Juni werden wir fast tagtäglich mit neuen schockierenden Details des Überwachungsskandals konfrontiert. Jeder Tag bringt neue Puzzlestücke über das Ausmaß der massiven Verletzung des Völkerrechts und der Privatsphäre aller Menschen, zu jederzeit. Dies führt nun zu einem Vertrauensbruch, der nicht nur einen erheblichen Schaden für die Informationsgesellschaft, sondern letztlich auch für die (hauptsächlich amerikanische) Wirtschaft bedeutet. Read more…

Freedom not Fear, 27 – 29 September in Brussels

August 25, 2013

Privacy activists from allover Europe will meet in Brussels from 27 to 30 September. This year’s „Freedom not Fear“ will be launched with a keynote by Caspar Bowden, independent privacy expert who recently published a European Parliament study on privacy in the cloud (pdf). On Friday evening, he will discuss with the participants what we have learned since Snowden and what this might mean for Data Protection in Europe. On Saturday, a field trip to the NATO buildings will be a unique occasion to observe the natural habitat of NSA agents operating in Brussels (this is *not* a protest!).

During the Saturday and Sunday barcamp, participants can propose and organise workshops and presentations on digital rights issues. For Monday, meetings with Parliamentarians and Commission staff have been scheduled. The agenda will be regularly updated here.

Participation is free, the address in Brussels is: mundo-b, Rue d’Edimbourgh 26, 1050 Brussels. However, please consider a donation via Betterplace. Moreover, German NGO digitalcourage is organising a trip to Brussels, you can buy tickets over here.

If you wish to announce the event or simply to spread the word, feel free to use our material: Read more…

Zeitleiste der NSA-Leaks

July 2, 2013

Seit dem 6. Juni haben sich die Ereignisse und Leaks rund um den NSA-Überwachungs-Skandal überschlagen. Um nicht den Überblick zu verlieren, haben wir eine kleine Visualisierung gebastelt:

timeline-NSAHier klicken für Vollbild.

Falls wir Infos übersehen haben: Hinweise bitte in den Kommentaren.

Einbetten:
<div style=”width:600px”><p style=”margin:0;font-family:Arial,sans;font-size:13px;text-align:center”><a href=”http://www.dipity.com/kik1/NSA-leaks/”>Visualisierung der NSA-Leaks</a> on <a href=”http://www.dipity.com/&#8221; />Dipity</a>.</p></div>

BugBrother sur la réforme européenne et les violations de nos vies privées

June 5, 2013

Excellent article par @manhack sur la réforme des règles en matière de vie privée en Europe: “Du droit à violer la vie privée des internautes au foyer”

Les sites web que vous visitez, les recherches que vous faites sur Google, une bonne partie de ce que vous partagez sur Facebook en particulier, et l’Internet en général, sont des données personnelles qui relèvent de votre vie privée.

Pour autant, le Conseil de  l’Union Européenne estime que cela relève de ce que vous faites dans votre « foyer », et qu’il n’y a donc pas matière à inclure vos activités en ligne et sur les réseaux sociaux dans le champ d’application de la « directive européenne sur la protection des données personnelles »… et donc d’exiger de Google, Facebook & Cie, tout comme aux entreprises de marketing direct, de respecter votre droit à la vie privée.

lire la suite.

Vidéo: La vie privée bientôt détruite à Bruxelles?

April 9, 2013

Vie privée ? Protection de vos données personnelles ? Si tout cela ne vous intéresse pas ou ne vous dit rien, la vidéo suivante expliquera pourquoi la réforme actuelle est si importante.

Car la protection de la vie privée et des données personnelles sont des droits fondamentaux. Actuellement, la législation européenne relative à la protection des données est en train d’être révisée à Bruxelles afin de l’adapter à l’ère numérique.

Les multinationales américaines, comme Amazon, Facebook et Google, collectent, traitent et vendent des données concernant nos vies quotidiennes. Ils sont donc en train de faire un lobbying agressif à Bruxelles afin d’affaiblir les nouvelles règles – au détriment des citoyens.

Il est essentiel que nous empêchions le Parlement européen d’affaiblir la protection des données personnelles des citoyens européens et que nous l’incitions à interdire les abus.

Vous pouvez appeler vos députés avec le PiPhone de la Quadrature du Net ou écrire un mail – le site privacycampaign.eu vous fournira des exemples. Pour plus d’information: http://www.laquadrature.net/fr/Vie_privee

Wer kontrolliert das Netz?

December 23, 2012

Der folgende Beitrag ist im Jahrbuch Netzpolitik 2012 erschienen und kann hier gekauft oder heruntergeladen werden: epubli: epub Amazon: Kindle, Google Play: e-Book,Kobo: epubThe Pirate Bay und hier ist ein PDF.

Als vor Jahrzehnten das Internet entstand, war bereits klar, auf welche unver­meidliche Frage die Welt zusteuerte: Wer kontrolliert das Netz? Dieser Machtkampf findet nicht nur zwischen der westlichen Welt, Demokratien und repressiven Regimes statt, sondern auch Unternehmen, Strafverfol­gungsbehörden, Verbraucher und Aktivisten wollen hier mitmischen. Auf der einen Seite fordern Vertreter der „Internetfreiheit“ – vor allem aus den westlichen Großmächten – die Internet-Regulierung so zu lassen, wie sie ist. Dies bedeutet, die Regulierung in den Händen von kleinen gemeinnützi­gen Gruppen und ehrenamtlichen Organisationen zu lassen, die hauptsäch­lich in den USA ansässig sind. Die kalifornische Internet Corporation for As­signed Names and Numbers (ICANN) ist für die zentrale Verwaltung des In­ternets zuständig und regelt die Vergabe von Domainnamen. Durch Verträge mit ICANN kontrolliert das US-Handelsministerium den Betrieb der Root-Zone des Domain-Namen-Systems (DNS) und kann daher entscheiden, ob ein Namensraum und damit eventuell ein ganzes Land im Internet erreichbar ist.

Auf der anderen Seite gibt es Länder wie den Iran, Russland und China, die mehr Kontrolle und Verwaltung auf nationaler Ebene fordern und teilweise bereits ausüben. Dabei ist es verständlich, dass einige Staaten mehr als unzu­frieden mit der jetzigen Situation sind und nicht länger dem US-Handelsmi­nisterium das letzte Wort in Fragen der Internet-Regulierung überlassen wol­len. Manche fordern sogar die Schaffung einer neuen internationalen Institu­tion, die sich ausschließlich mit Netzpolitik befasst. Da dies jedoch eher un­realistisch ist, wurde Ende des Jahres versucht, als Übergangslösung das Mandat der intransparenten und bürokratischen Internationalen Fernmel­deunion (ITU) auf den Bereich der Internet-Regulierung zu erweitern.

Welchen Einfluss Regierungen auf das Internet haben können, sieht man nir­gends so deutlich wie in China. Wie auch der Iran baut sich die selbstbewuss­te Volksrepublik ein eigenes nationales Netz auf. Und dieses Netz entferntund unterscheidet sich nicht nur sprachlich, sondern auch ideologisch und architektonisch vom westlichen Internet. Wer nun nach dem Arabischen Frühling denkt, dass das Internet geschlossene Gesellschaften öffnet, geht irrtümlicherweise davon aus, dass das Internet eine exogene und konstant of­fene Kraft ist. Die Offenheit des Internets ist jedoch von vielen Faktoren abhängig. Staaten haben nicht nur die Macht, die Architektur des Internets zu gestalten, sie beeinflussen und prägen zudem ganz unterschiedliche Visionen dazu, wie das Internet aussehen sollte. Read more…

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